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Projektvorstellung der Schülervertretung

Nikolausturnier

Jedes Jahr in der Adventszeit findet das traditionelle und von der SV organisierte „Nikolausturnier“ statt. Dieses Volleyballturnier, das zum festen Bestandteil der alljährlichen SV-Arbeit geworden ist, bietet Schülern der Klassenstufen EF bis Q2 die Möglichkeit einer sportlichen Abwechslung vom Schulalltag. Auch das Lehrerteam ist kaum wegzudenken und somit profitiert von dem Turnier nicht nur das Verhältnis von Schülern und Organisatoren untereinander, sondern auch jenes zwischen Schülern und Lehrern.

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Unsere Schülervertretung

Wer bildet die Schülervertretung?

Zur Schülervertretung des Theodor-Heuss-Gymnasiums zählen alle Klassen- und Stufensprecher, sowie deren Vertreter. Zudem wählen die Paten, die Streitschlichter und die Sporthelfer ebenfalls ihre Vertreter in die SV. Die übrigen Mitglieder sind an der SV-Arbeit interessierte Schüler.

Was macht die Schülervertretung?

Wie schon am Namen der Schülervertretung erkennbar, besteht die Hauptaufgabe der SV darin die Interessen der Schüler zusammenzufassen und in wichtigen Gremien, wie beispielsweise der Schulkonferenz, zu vertreten.
Außerdem organisiert die SV einige eigene Projekte, zu denen im letzten Jahr unter anderem der Rosenverkauf zum Valentinstag, ein Public-Viewing zur Fußball-WM und das alljährliche Nikolausturnier, gehörten.
Die Schülervertretung engagiert sich rund um den Schulalltag um diesen durch kleine Projekte ein wenig aufzulockern und ein angenehmes Verhältnis zwischen Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung herzustellen.

Wie funktioniert die Schülervertretung?

Die SV trifft sich in regelmäßigen Abständen zum Informations- und Ideenaustausch in der Schule. Zudem haben wir unter anderem Vertreter in der Schulkonferenz und in der Bezirksschülervertretung, sowie unsere beiden Verbindungslehrer Herrn Randzio und Herrn Siebald.
Die Schülersprecher, Angela Baudach und Tim Kemper, treffen sich regelmäßig mit der Schulleitung, also Herrn Veller und Frau Ladde, und der Elternvertreterin Frau Kettling.
Um auch außerhalb der SV-Sitzungen Kontakt zur Schülervertretung herzustellen, gibt es die Möglichkeit sein Anliegen in schriftlicher Form in den SV-Kasten zu werfen oder die Schülersprecher direkt anzusprechen.
Als wiedereigeführte Neuerung werden wir in diesem Jahr einen gemeinsamen SV-Projekttag veranstalten, damit es möglich ist längere Zeit intensiv an der Planung von Projekten zu arbeiten.

Warum ist eine Schülervertretung wichtig?

Die Schülervertretung kann großen Einfluss in wichtigen Fragen, wie beispielsweise „Werden wir zu einer Ganztagsschule – Ja oder Nein?“ nehmen. Ebenso kann man als Individualperson seine Ideen einbringen und verwirklichen.
Schließlich soll die Schule ja nicht als ein „Aufenthalts-MUSS-Ort“ dienen, sondern als ein Ort an dem man sich wohlfühlt, da man sehr viel Zeit dort verbringt.

 

 

Schnittstelle SV

Um eine Erziehung hin zu selbstständigen, demokratisch entschlossenen und aktiven Persönlichkeiten möglichst nachhaltig bewirken zu können, ist das Prinzip der Mitbestimmung und –gestaltung des schulischen Lebens für das THG eins der wesentlichsten, im Zusammenhang mit allen am Schulleben beteiligten Personen. Im Falle der Schülerschaft erlangt diese Handlungsprämisse darüber hinaus besondere Bedeutung, da, nicht zuletzt aus entwicklungspsychologischer Sicht, die Wahrscheinlichkeit, dass das Schulleben als positiv und motivierend empfunden wird, mit dem Grad der Selbstwirksamkeitserfahrungen, die der Einzeln macht, steigt. Je häufiger also die Schülerinnen und Schüler an Entscheidungen beteiligt werden und die Möglichkeit bekommen eigene Ideen einzubringen und umzusetzen, desto höher wird das Maß ihrer Identifikation mit der Schule und damit der Zufriedenheit mit dem individuellen „Schulerleben“ sein. Diese Zusammenhänge beeinflussen darüber hinaus sie Entwicklung des allgemein empfundenen Schulklimas in einem nicht unerheblichen Maße positiv, was wiederum einen ebenfalls positiven Effekt auf das Lernklima und damit auf den Lernerfolg des Einzelnen haben kann.
Vor dem Hintergrund dieser Kausalitäten, ist eine der entscheidenden Funktionen der SV am THG die der Vermittlungsinstanz zwischen Schüler- und Lehrerschaft bzw. Schülerschaft und Schulleitung. Über die SV werden wesentliche Interessen der Lernenden vertreten aber auch Kritik an bestehenden Verfahrensweisen, Vorgängen und Gegebenheiten artikuliert. Somit beschränkt sich die positive Einflussnahme der SV nicht nur auf die Schülerschaft und deren Vertreter selbst, vielmehr profitiert die Lehrerschaft selbst und speziell die Schulleitung ebenfalls von der SV-Arbeit. Rückmeldungen werden aus einer anderen Perspektive gegeben, Initiativen aus einem anderen Blickwinkel angegangen. Dies kann zu strukturellen Veränderungen, Erweiterungen, Neuerungen oder auch zur Verbesserung bestehender Systeme führen und diese dadurch effizienter werden lassen, wovon wiederum jeder einzelne Schüler profitieren kann. Ein besonderes Augenmerk wird in allen Kooperationsprozessen auf den Erhalt der Eigenständigkeit und der Unabhängigkeit der SV gelegt. Es geht dem THG nicht darum, Kollegiums- oder Schulleitungsinteressen über die Schülervertretung durchzusetzen, sonder darum, offen zu sein für alle Fragen, Probleme und Denkanstöße, die von Seiten der Schülerinnen und Schüler an sie herangetragen werden.
Das Miteinander auf organisatorischer Ebene soll somit zur Verbesserung des menschlichen Miteinanders und des schulischen Erfolgs der Schülerschaft genutzt werden.

Um einen konkreten Einblick in die Arbeit der SV am THG zu bekommen, wird in den folgenden Texten, die von SV-Mitgliedern erstellt worden sind, ein Überblick über bereits etablierte Aktivitäten und Aktionen gegeben. Darüber hinaus werden aktuelle Planungs- und Organisationsarbeiten und –ebenen beschrieben.

 

 

Warum Streitschlichtung am THG?

Auch wenn das THG sicherlich nicht mit schwerwiegenden Gewalt-, Mobbing- oder Vandalismusproblemen zu kämpfen hat, treten kleinere Konflikte, Beleidigungen, Ausgrenzungen und Sachbeschädigung durchaus im Schulalltag auf. Um eben diesen Störfaktoren entgegenzuwirken und damit dem Leitbild des THGs als positiv empfundener, angstfreier Lebensraum zu entsprechen, wurde 2008 das Streitschlichtungsprogramm initiiert.

Diese Form der Schulmediation wirkt in vielerlei Richtungen positiv auf das Schulklima allgemein und auf einzelne Schülerinnen und Schüler speziell. Sie leistet dabei viel mehr, als nur die Tatsache, dass sie hilft, ganz konkrete und aktuelle Konflikte zu lösen. Die Kinder und Jugendlichen erfahren durch die Durchführung der Schlichtungsprozesse eine faire Methode, wie sich Streitigkeiten lösen lassen und darüber hinaus, wie man sich nach einem durchstandenen Konflikt gegenseitig achtend und wertschätzend begegnen kann. Gleichzeitig wird dadurch die schulische Grundstimmung durch den Abbau von Spannungen und Feindseligkeiten verbessert, die Schülerbeteiligung gefördert und nicht zuletzt die Schüler-Schüler und auch die Schüler-Lehrerbeziehungen positiv beeinflusst.
Das THG will Schülerinnen und Schülern, bei denen die Fähigkeiten zur friedlichen Konfliktlösung nur unzureichend entwickelt sind, auf diesem Wege helfen, ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern und sie somit in ihrer Entwicklung hin zur persönlichen Entfaltung in sozialer Verantwortung unterstützen. Sie sollen zunehmend befähigt werden sich mit den an unserer Schule gelebten Werten, Wertsystemen und Orientierungsmustern auseinanderzusetzen und diese als für sich bedeutsam zu verstehen. Kooperations- und Verständigungsbereitschaft aber auch Gleichberechtigung und Kritikfähigkeit wird dadurch als wesentliches Merkmal einer demokratischen Gesellschaft als bedeutsam erfahren und die Entwicklung von Toleranz, Solidarität und interkultureller Akzeptanz durch dieses Vorgehen unterstützt. Somit wird durch die Umsetzung des Streitschlichterkonzepts auch ein Beitrag zur Umsetzung des Wertekonzepts am THG geleistet.

 

Strukturierung und Ziele der Streitschlichterausbildung

Die Streitschlichterausbildung erfolgt am THG in Form einer mehrtägigen (3-4tägig, je nach Anzahl der Anmeldungen) Kompaktveranstaltung in der Schule selbst. Hierzu können sich interessierte Schülerinnen und Schüler der Jgst. 9 und 10 melden. Diese werden durch die Ausbildung zum und Arbeit als Streitschlichter ebenfalls in vielfältiger Hinsicht in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Sie verbessern vor allem ihre Kommunikationskompetenzen und ihr Empathievermögen, aber beispielsweise auch ihre Sensibilität für niederlagenlose Konfliktbeilegung.


Ablauf der Ausbildung


1.Tag
•    Ziele der Ausbildung
•    Vorstellungsrunde
•    Konflikte und Konfliktpotentiale an unserer Schule
•    Film → Beispiel für einen Streitfall
•    Intuitivlösungen → Ableitungen von Fähigkeiten / Eigenschaften/verhalten eines guten Streitschlichters
•    Phasenstruktur des Schlichtungsprozesses
•    Einleitung einer Schlichtung (Erprobung)
•    Sachverhalt klären und Anteile finden (Erproben)
•    Lösungen suchen und Verständigung finden (Erproben)
•    Abgleich mit der Intuitivlösung
•    Fallbeispiele durchspielen
•    Film → bis zum Ende
•    Tagesabschlussreflexion

2.Tag
•    Gefühle pantomimisch darstellen
•    Nichtsprachliche Ausdrucksmöglichkeiten und Probleme die aus diesen resultieren können
•    Streitfall „Tischtennisplatte“ → Fokus auf nonverbale Kommunikation
•    „Welches Gefühl steckt dahinter?“ Praxisübung
•    Ich-Botschaften – Was ist das?
•    Verbale Reaktionen auf einen Konflikt → neues Fallbeispiel
•    Offenes und verdecktes Äußern
•    Partnerübungen zu Ich-Botschaften
•    Tagesabschlussreflexion

3.Tag
•    Aktives Zuhören
•    Bedeutung des Zuhörens für den Schlichtungsprozess
•    Merkmale aktiven Zuhörens
•    Dreier-Übung (Erzähler - Zuhörer- Beobachter)
•    Angemessen Formulieren
•    Vereinbarungen schriftlich festhalten
•    Zeitmanagement – Zeiteinteilung im Schlichtungsprozess
•    Rollen- und Fallbeispiele
•    Abschlussreflexion in der Gesamtgruppe

 

Organisation des Schlichtungsalltags

Alle neuen Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen der Eingewöhnungswoche über die Existenz und das „Wo-was-wie“ der Streitschlichtung am THG von aktiven Streitschlichtern informiert. Somit wird den Fünftklässlern ein zusätzliches Element zur Vereinfachung des Starts an der neuen Schule an die Hand gegeben.
Ausgehängte Pläne informieren über die jeweiligen Schlichtungspaare die in der ersten bzw. zweiten großen Pause im Streitschlichtungsraum C06 an den jeweiligen Tagen Dienst haben. Schülerinnen und Schüler können dann von selbst, oder auch beispielsweise von Kollegen geschickt, die Dienste der Streitschlichter in Anspruch nehmen. Über entsprechende Listen werden die Anwesenheiten sowohl der Streitenden als auch der Schlichter dokumentiert.

 

Kontakt

Theodor Heuss Gymnasium (THG)
Humpertstr. 19, NRW
58097 Hagen

Telefon: 0 23 31 / 98 18 90
Telefax: 0 23 31 / 98 18 949

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www.thg-hagen.info

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